Färbermobil sevengarden

Die Netzwerkinitiative „sevengarden“ wird der Bestandteil meiner Arbeit in den Kindergärten sein.

Es geht darum, das uralte Wissen um Färbergärten und Färberpflanzen wieder lebendig zu machen und möglichst vielen Menschen einen Zugang hierzu zu vermitteln. Niederschwelliger Zugang, schnelle Erfolgserlebnisse, unkompliziertes gemeinsames Handeln sowie eine internationale Vernetzung zeichnen das Projekt aus. Aus diesen Gründen wurde die „sevengarden“ Idee von der UNESCO zertifiziert und anerkannt.

sevengarden“ wurde 2012 durch das Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als „Offizielle Maßnahme der Weltdekade“ ausgewählt. Zudem haben sieben weitere, durch „sevengarden“ initiierte Projekte, bereits die Auszeichnung der UNESCO als „Offizielle Projekte“ erhalten.

Mit den Aktivitäten innerhalb seiner Netzwerkinitiative „sevengarden“ leistet der atavus e.V. als Bestandteil des nationalen Aktionsplans einen wichtigen Beitrag, „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) umzusetzen und am Erreichen der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen mitzuwirken. Entsprechende Aktivitäten erbringt „sevengarden“ gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern in zahlreichen Projekten auch auf internationaler Ebene. Dies wird vor allem realisiert über den Transfer guter Praxisbeispiele und die Perspektive, den an den jeweiligen Projekten beteiligten Menschen langfristig wirtschaftliche Entwicklung und Grundsicherung zu ermöglichen.

Quelle: http://sevengardens.eu/ueber-sevengardens/ Peter Reichenbach

AB SOFORT

natürlich FÄRBEN

Nachhaltigkeit lernen durch Erleben!

Im Workshop werden wir Pflanzenfarben herstellen auf der Basis von SEVENGARDEN.

Hierbei wird der Kreislauf, vom Spaziergang und Sammeln der Materialien über Farben selbst herstellen, das Material NATURFARBE künstlerisch ins Erleben gebracht. 

Für Anfänger: wir lernen die Natur und ihre Farben kennen. Welche Farbe entdecken wir bei welchem Naturprodukt und wie zaubern wir sie aufs Papier. 

Für Fortgeschrittene: Tipps und Tricks in weiteren Anwendungen. Wir werden sehen, was alles noch möglich ist aus der Pflanzenfarbe zu zaubern, außer sie entstehen zu lassen.

Für Nimmersatte: wir konservieren die Farbe und tauchen tief in die Materie ein für die Zeit des Winters.

natürlich INTERAKTION

Nadine Schwitter (Schauspielerin) und Dietrun Geske werden in Inszenierungen verschiedene Themen aufgreifen. Das Interaktion – Konzept basiert auf der Idee, den Zuschauer am Ende ins Gestalten einzuladen. Theater bedeutet etwas ins Bewusstsein zu bringen, zu veranschaulichen, Erkennen, Wiederzubeleben und unter anderem zu Berühren.

Wir wollen aber mehr:

Am Ende oder viel mehr in der Mitte entsteht die Möglichkeit in das Geschehen aktiv ein zu treten. Wir bringen den Zuschauer selbst auf die „Bühne“. Es werden dabei nicht nur die Themen, die wir „bearbeiten“ in Erfahrung gebracht, sondern vielmehr werden wir gemeinsam wirksam und Gestalter des Ganzen.  Dabei entscheidet jeder einzelne Zuschauer für sich, ob er ins körperliche Erfahren mit Nadine Schwitter geht oder mit Dietrun Geske in das Gestalten mit Naturfarben. Aus einer Inszenierung wird ein Workshop, wo Du aktiv teil davon warst und am Ende etwas wertvolles davon in Dir trägst.

Themenbereiche

  • Was ist eigentlich Nachhaltigkeit
  • Nachhaltigkeit der Emotionen
  • Was ist Wut
  • Wer ist Nein

schreiben Sie uns an ob Kindergarten, Schule, Verein oder anderes – auch gerne welchen Einsatzort oder Thema sie bearbeiten möchten. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Engagement.

natürlich KREATIV

Je nach Jahreszeit werden wir mit und um die Natur kreativ.  wir werden in und um die Natur Gestaltungsräume uns auftun und ins Erleben gehen.

ALLE WORKSHOPS SIND BUCHBAR

mobiler Einsatz

BITTE ANFRAGE STELLEN UNTER

Didi.nix@web.de

 

 

Kinder ins Leben begleiten in der Kindertagespflege

Ich bin sehr gerührt, über so viele tolle Menschen wie Robert Renz Polster, Gerald Hüther, Rudolf Steiner, Maria Montessori und noch so viele andere die es gibt, die das Kind sehen. Tolle Menschen die sich mit der Kindheit auseinandersetzen.

Ich sehe, dass das Thema Spielen und Freiraum so wichtig geworden ist, um das Potential des Kindes wachsen zu lassen.

Wir können nicht erwarten, dass wir Kinder erziehen können, wenn wir uns als Erwachsene nicht ansehen wie unsere eigene Kindheit war. Wenn ich Gerald Hüther höre, der sagt, dass die Psychoalanyse es irgendwie hinbekommt Selbstanalyse zu tun – warum bekommen wir das nicht allgemein hin für alle, also für diejenigen die mit Kindern arbeiten!?

Für mich bedeutet Kinder begleiten, dass ich jemanden in meinen Raum hineinlasse. Jemand der diesen Raum verändern wird, denn er bringt etwas mir Neues mit.

Zwei Menschen treffen also aufeinander. Der eine ist Wissend und der andere Bedürftig oder tauschen wir bedürftig gegen wissensüchtig aus.

Und da ich mich als Kindheitsromatiker sehe (ich liebe dieses Wort immer mehr) begebe ich mich auf Ihre Ebene, auf die Ebene des Kindes. Ja vielleicht mache ich das, weil ich Kindheitsverliebt bin! Das liegt mit Sicherheit auch an meiner eigenen Kindheit!?

Es ist nicht so, dass jede Beziehung zum Kind gleich ist. Denn da kommt jemand zu mir mit etwas ganz besonderen in sich. Auch wenn das Kind gerade mal 1,5 Jahren ist (bevorzugtes Alter, dass ich in Betreuung nehme) wird es individuelles in sich tragen. Das wird das EIGENE sein und es wird das sein, was die Eltern dem Kind schon geschenkt haben – und das ist eine ganze Menge!?

Das Kind wird nicht nur den Rhythmus des Tages im Alltag bei mir erfahren, es wird vielmehr auch darin gesehen. Jedes Kind bringt etwas sehr Individuelles mit sich. Im Raum mit zwei anderen Kindern und mir werden wir Gestaltung erfahren. Gestaltung an uns und aus uns heraus.

Hierfür wird nicht nur das kreative Medium uns Hilfe leisten beim Erfahrungen sammeln. Sondern wir miteinander sind das Werkzeug um Erfahrungen zu schaffen. Wir werden im Zusammensein an uns wachsen, da nehme ich mich nicht raus.

Das Gute an der Menschheit ist, dass wir uns nicht allein überlassen sind, wie wir es im Tierreich beobachten können (wobei da die Natur der Leitende, oft Wissende ist).

Im Falle der Betreuung bin ich der „Wissensleitende“ in der Gruppe. Also jemand der Orientierung schafft, der reflektieren wird bei Schwierigkeiten oder eingreifen wird wenn Gefahr droht.

Ich möchte den Begriff von ICH BIN DER ERWACHSENE nicht anwenden, denn ich sehe mich nicht so. Ich sehe mich als Sehenden, der dient.

In meinem Kunsttherapie Studium wurde ich immer wieder von einem, mir wundervollen Professor, in Supervisionen gefragt:

WARUM HABEN SIE DAS GEMACHT?

Warum tun wir Dinge?

Und das hilft mir ungemein in meiner Arbeit mit Kindern.

Nicht nur an mich stelle ich diese Frage, sondern auch warum tut das Kind etwas.

Ich möchte Kinder begleiten indem sie aneinander lernen. Sie sollen lernen, dass sie den Anderen brauchen und mit ihm agieren können. Auch wenn Kinder streiten müssen, bedeutet es nicht, dass wir das Gegenüber nicht mögen – denn viel mehr kann es sein, dass gerade Liebe oder Aufmerksamkeit gefordert wird . .. oder es ist am Ende doch ein Abstoßen. Für mich als Weg Begleiter, geht genau darum dies zu erkennen und das Kind darin zu begleiten – oder die Beteiligten darin zu sehen – jeder auf seinem Platz. Im Gemeinsamen werden wir an dem anderen wachsen.

Wer sich selbst findet, wer nicht in seinen Bedürfnissen unterdrückt wird, erst derjenige wird in sich selbst das werden was er ist!!!!

Dietrun Geske

(Gründerin Spielraum 2016)

Kunsttherapeutin (MA)
Kindertagespflege
Dipl. Designer
angehende Kräuterpädagogin

Netzwerkpartner von
„sevengarden“
www.sevengardesn.eu

 

 

Nadine Schwitter

www.nadine-schwitter.de

Schauspielerin

Regisseurin

Dozentin Schauspiel

 

Leben

 

Wenn Liebe in uns wärmt,
Dann wird Zufriedenheit dich leiten.
Denn das was in Dir schwärmt,
wird Dich erfüllen beim Weiterschreiten.